Rezepte

Rhabarber & Erdbeer „Garden Dessert“

mit Sauerampfer, Estragon und Erdbeer-Schaum

Wenn der Frühling Einzug hält, bringt Rhabarber Frische und Säure in elegante Dessertkompositionen. In Kombination mit süßen Erdbeeren und feinen Kräutern wie Sauerampfer und Estragon entsteht ein modernes Dessert, das sowohl geschmacklich als auch optisch überzeugt.


Dieses Foodpairing funktioniert auf mehreren Ebenen:
Die natürliche Säure des Rhabarbers wird durch die süße Erdbeere ausgeglichen, während der Erdbeer-Schaum eine luftige Textur liefert. Die Kräuterblätter sorgen für frische, grüne Akzente und machen das Dessert zu einem leichten, frühlingshaften Highlight.


Zutaten für 4 Portionen

Für das Rhabarber-Gelee

  • 250 g Rhabarber, gewürfelt
  • 50 g Zucker
  • 50 ml Wasser
  • 2 Blatt Gelatine (oder Agar-Agar als vegetarische Variante)


Für den Erdbeer-Schaum (Espuma)

  • 200 g Erdbeeren, gewaschen & geputzt
  • 50 g Zucker
  • 50 ml Wasser
  • 100 ml Sahne
  • 1 Blatt Gelatine


Für die confierten Rhabarber-Sticks

  • 2 Stangen Rhabarber, geschält
  • 50 g Zucker
  • 50 ml Wasser
  • 1 Zweig Estragon


Für das Kräuter-Garnish

  • Sauerampferblätter
  • Mini-Estragonblätter
  • Optional: essbare Blüten (Veilchen, Rosen)


Optional für Plating

  • Puderzucker
  • Rhabarber-Pulver (getrocknet & gemahlen)


Rhabarber-Gelee

Rhabarber mit Zucker und Wasser bei mittlerer Hitze 5–7 Minuten weich kochen, anschließend durch ein feines Sieb streichen. Gelatine einweichen, in der warmen Rhabarberflüssigkeit auflösen und in Silikonringe gießen. Kaltstellen, bis das Gelee fest ist.


Erdbeer-Schaum

Erdbeeren mit Zucker und Wasser kurz aufkochen, pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Gelatine einweichen, auflösen und mit Sahne vermischen. In einen Sahnesiphon füllen und aufschäumen.


Confierte Rhabarber-Sticks

Zucker, Wasser und Estragon aufkochen. Rhabarber-Sticks 2–3 Minuten leicht köcheln, abkühlen lassen, Estragon entfernen.


Anrichten

Rhabarber-Gelee mittig auf den Teller setzen.

Die confierten Rhabarber-Sticks kunstvoll daneben platzieren, leicht überlappend für den „Garden“-Effekt.

Erdbeer-Schaum als Tupfen oder Espuma darübergeben.

Mit Sauerampferblättern, Estragon und optional essbaren Blüten dekorieren.

Leicht Puderzucker oder Rhabarber-Pulver für optische Akzente verwenden.


Gerade bei einem Dessert mit wenigen Komponenten zeigt sich die Bedeutung hochwertiger Zutaten:

Frischer Rhabarber, aromatische Erdbeeren und fein duftende Kräuter entscheiden darüber, wie leicht, elegant und ausdrucksstark das Dessert auf dem Teller wirkt.


Aus diesem Grund legen wir besonderen Wert auf Premium-Zutaten, die Frische und Tiefe in moderne Fine-Dining-Kreationen bringen.

Bärlauchpesto

mit Pistaziencrumble, Zitronenzeste und Burrata.


Wenn frischer Bärlauch im Frühjahr Saison hat, entstehen aus wenigen Zutaten besonders elegante Gerichte. Eine Kombination, die sich in der Küche immer wieder bewährt, verbindet die intensive grüne Aromatik von Bärlauch mit nussigen Pistazien, frischer Zitronenzeste und der milden Cremigkeit einer Burrata.

Dieses Foodpairing funktioniert sowohl geschmacklich als auch textural:
Die Schwefelnoten des Bärlauchs werden durch die nussigen Röstaromen der Pistazie abgerundet, während Zitronenzeste für Frische sorgt und die Burrata die einzelnen Komponenten harmonisch verbindet.


Zutaten für 4 Portionen

Für das Bärlauchpesto

  • 80 g frischer Bärlauch
  • 40 g Parmesan, fein gerieben
  • 30 g Pinienkerne, leicht geröstet
  • 120 ml mildes Olivenöl
  • Salz
  • etwas frischer Zitronensaft


Für den Pistaziencrumble

  • 50 g Pistazienkerne, grob gehackt
  • 20 g Panko oder feine Semmelbrösel
  • 1 EL Olivenöl
  • eine Prise Salz


Zum Anrichten

  • 2 Burrata
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Bärlauchpesto

Den Bärlauch waschen, trocken schleudern und grob schneiden. Anschließend zusammen mit den gerösteten Pinienkernen, dem Parmesan und dem Olivenöl in einem Mixer zu einem cremigen Pesto verarbeiten. Mit Salz und einem kleinen Spritzer Zitronensaft abschmecken.


Pistaziencrumble

Die gehackten Pistazien zusammen mit Panko und Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis eine goldbraune, aromatische Mischung entsteht. Anschließend leicht salzen.


Anrichten

Das Bärlauchpesto auf Teller verteilen. Die Burrata mittig darauf platzieren und vorsichtig aufreißen, sodass die cremige Füllung sichtbar wird. Den warmen Pistaziencrumble darüberstreuen und das Gericht mit frisch geriebener Zitronenzeste und schwarzem Pfeffer vollenden.



Gerade bei einem Gericht mit wenigen Komponenten zeigt sich die Bedeutung hochwertiger Zutaten. Aromatischer Bärlauch, frische Zitrusfrüchte und gute Pistazien entscheiden darüber, wie klar und ausdrucksstark das Ergebnis auf dem Teller wirkt.


Aus diesem Grund legen wir bei unserem Sortiment besonderen Wert auf Obst und Gemüse im Premiumsegment, das Köche inspiriert und Gerichten Tiefe verleiht.

Geräucherte Aubergine

mit weißem Miso, grünem Apfel und Haselnussbutter


Diese Komposition spielt mit Tiefe und Klarheit: rauchige Aubergine trifft auf die seidige Umami-Wärme von weißem Miso, vibrierende Apfelfrische und nussige Beurre noisette. Das Gericht versteht sich weniger als Beilage, sondern als aromatische Studie – reduziert, präzise und gedacht für eine moderne Gemüseküche auf Sterne-Niveau.


Zutaten für 4 Portionen

  • 2 große Auberginen
  • 2 EL Olivenöl
  • Meersalz


Für das weiße Miso-Püree


  • 60 g weißes Miso
  • 80 ml milder Gemüse- oder Auberginenfond
  • 30 g kalte Butter
  • 1 TL Reisessig
  • 1 Prise Zucker


Für den grünen Apfel


  • 1 säuerlicher grüner Apfel (z. B. Granny Smith)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL sehr gutes Olivenöl
  • Fleur de Sel


Für die Haselnussbutter


  • 100 g Butter
  • 40 g geröstete Haselnüsse, fein gehackt
  • 1 Spritzer Sherryessig
  • 1 Prise Salz


Optional für Textur & Finish


  • geröstete Haselnussbrösel
  • feine Kräuter (z. B. Oxalis oder Kerbel)
  • hauchdünne Apfelscheiben oder Apfelschalen-Chips
  • Zubereitung


Geräucherte Aubergine

Heizen Sie den Ofen auf 220 °C vor. Halbieren Sie die Auberginen längs und schneiden Sie das Fruchtfleisch rautenförmig ein, ohne die Schale zu verletzen. Salzen Sie die Schnittflächen leicht und lassen Sie sie 15–20 Minuten ziehen. Tupfen Sie überschüssige Feuchtigkeit ab.

Bestreichen Sie die Auberginen mit Olivenöl und rösten Sie sie im Ofen etwa 25–30 Minuten, bis das Fruchtfleisch weich und goldbraun ist.


Räuchern Sie die heißen Auberginen anschließend 8–10 Minuten mit mildem Rauch (z. B. Apfel- oder Buchenholz) in einem geschlossenen Grill oder Räucherofen. Alternativ kann ein Räucheraufsatz verwendet werden.

Lösen Sie das Fruchtfleisch vorsichtig aus der Schale und zerteilen Sie es in grobe, natürliche Stücke. Warm halten.


Weißes Miso-Püree

Erhitzen Sie den Fond leicht und verrühren Sie ihn mit dem Miso. Geben Sie die kalte Butter hinzu und mixen Sie alles zu einer glatten, cremigen Emulsion.

Schmecken Sie mit Reisessig, einer Prise Zucker und gegebenenfalls etwas Salz ab. Die Textur sollte nappierend sein – cremig, aber nicht pastös.


Grüner Apfel

Schneiden Sie den Apfel in sehr feine Brunoise (2–3 mm Würfel) sowie in hauchdünne Scheiben oder feine Stifte.


Marinieren Sie beides unmittelbar vor dem Anrichten mit Zitronensaft, Olivenöl und einer Spur Fleur de Sel. Der Apfel soll knackig und lebendig bleiben.


Haselnussbutter

Lassen Sie die Butter bei mittlerer Hitze langsam bräunen, bis sie eine haselnussfarbene Tönung und ein nussiges Aroma entwickelt. Ziehen Sie die Butter vom Herd, rühren Sie die gehackten Haselnüsse ein und balancieren Sie mit einem Spritzer Sherryessig und einer Prise Salz.

Warm servieren.


Anrichten & Idee


Ziehen Sie einen breiten Löffelstrich Miso-Püree auf vorgewärmte Teller. Platzieren Sie die warmen, rauchigen Auberginenstücke locker darauf, sodass Struktur sichtbar bleibt.

Verteilen Sie die Apfelbrunoise punktuell – sie soll Akzente setzen, nicht dominieren. Drapieren Sie einige dünne Apfelscheiben für Höhe und Frische.


Nappieren Sie die Aubergine kurz vor dem Servieren mit der heißen Haselnussbutter. Vollenden Sie das Gericht mit gerösteten Haselnussbröseln und wenigen frischen Kräutern.


Dieses Gericht lebt von Spannung und Temperaturspiel:

  • Aubergine als warme, rauchige Tiefe
  • Miso als seidige Umami-Basis
  • Apfel als kühle, präzise Säure
  • Haselnussbutter als aromatischer Schmelz



Die Komposition ist bewusst offen gedacht und lässt sich weiterentwickeln – etwa durch fermentierte Apfelelemente, eine leichte Säuregel-Komponente, geräuchertes Öl oder zusätzliche Texturkontraste wie knusprige Auberginenhaut.

Tropisch-rauchige Rotkohlsuppe

mit gegrillter Ananas, Wasabi-Kokosschaum und Sesam-Kakao-Crunch


Diese Komposition spielt bewusst mit Kontrasten: erdiger Rotkohl trifft auf tropische Fruchtigkeit, feine Schärfe und herbe Bitterkeit. Das Gericht versteht sich weniger als klassische Suppe, sondern als kulinarische Idee – gedacht als Inspiration für kreative Küchen auf Sterne-Niveau.


Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Rotkohl, grob geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, fein gehackt
  • 1 kleine Süßkartoffel (ca. 150 g), gewürfelt
  • 1 kleines Stück frischer Ingwer (ca. 1–2 cm), fein gehackt
  • 1 EL Kokosöl
  • 400 ml hochwertige Gemüsebrühe
  • 150 ml naturtrüber Ananassaft
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL Ahornsirup
  • ½ TL Zimt
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Für die gegrillte Ananas

  • 4 Scheiben frische Ananas (ca. 1 cm dick)
  • 1 TL brauner Zucker
  • fein abgeriebene Schale einer Bio-Limette


Für den Wasabi-Kokosschaum

  • 150 ml Kokosmilch (sehr gut gekühlt)
  • ½–1 TL hochwertige Wasabipaste (nach gewünschter Intensität)
  • feines Salz


Für den Sesam-Kakao-Crunch

  • 1 EL heller oder schwarzer Sesam
  • 1 TL Kakao-Nibs
  • ½ TL Honig oder Agavendicksaft


Zubereitung


Rotkohlsuppe

Erhitzen Sie das Kokosöl in einem schweren Topf bei mittlerer Temperatur. Dünsten Sie Zwiebel und Ingwer glasig an. Fügen Sie Rotkohl und Süßkartoffel hinzu und lassen Sie alles einige Minuten leicht karamellisieren, ohne Farbe zu nehmen.

Löschen Sie mit Gemüsebrühe und Ananassaft ab. Würzen Sie mit geräuchertem Paprikapulver, Zimt, Ahornsirup, Salz und Pfeffer. Lassen Sie die Suppe bei sanfter Hitze etwa 25 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist.

Pürieren Sie die Suppe fein (Stabmixer oder Standmixer) und passieren Sie sie optional durch ein feines Sieb. Schmecken Sie präzise ab – die Balance zwischen Süße, Säure und Rauch ist entscheidend.


Gegrillte Ananas

Bestreuen Sie die Ananasscheiben leicht mit braunem Zucker. Grillen Sie diese in einer sehr heißen Grillpfanne oder auf dem Grill kurz von beiden Seiten, bis deutliche Röstaromen entstehen. Nehmen Sie die Ananas vom Feuer und aromatisieren Sie sie mit frisch geriebener Limettenschale.


Wasabi-Kokosschaum

Verrühren Sie die eiskalte Kokosmilch mit der Wasabipaste und einer Prise Salz. Schäumen Sie die Mischung mit einem Milchaufschäumer oder Stabmixer luftig auf. Der Schaum sollte leicht, aber stabil sein.


Sesam-Kakao-Crunch

Rösten Sie Sesam und Kakao-Nibs in einer kleinen Pfanne trocken an. Fügen Sie Honig oder Agavendicksaft hinzu und karamellisieren Sie die Mischung kurz. Lassen Sie den Crunch auf Backpapier abkühlen.


Anrichten & Idee

Geben Sie die heiße Rotkohlsuppe in vorgewärmte, tiefe Teller oder Schalen. Platzieren Sie eine halbe Scheibe gegrillte Ananas zentral oder bewusst asymmetrisch. Setzen Sie einen Löffel Wasabi-Kokosschaum auf und vollenden Sie das Gericht mit dem Sesam-Kakao-Crunch.

Optional können wenige Tropfen geröstetes Sesamöl oder ein Hauch Ananassirup als Finish eingesetzt werden.


Diese Suppe lebt von Spannung und Präzision:

  • Rotkohl als vertraute Basis
  • Ananas als fruchtige Provokation
  • Wasabi als feine, flüchtige Schärfe
  • Kakao-Nibs als bitterer Kontrapunkt


Das Gericht ist bewusst offen gedacht und lädt dazu ein, weiterentwickelt zu werden – etwa durch Fermentation, Rauch, Säurekomponenten oder unterschiedliche Texturen.

Süße Kürbis-Tarte mit Orangenkaramell & Zimt

Der Kürbis eignet sich nicht nur für herzhafte Gerichte – in der Patisserie entfaltet er sein volles Potenzial. Diese süße Kürbis-Tarte verbindet die samtige Textur des Hokkaidos mit feinen Gewürzen, abgerundet durch ein fruchtig-herbes Orangenkaramell. Perfekt als elegantes Dessert oder Highlight auf der Pâtisserie-Karte.


Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter (kalt, in Würfeln)
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz


Für die Füllung:

  • 500 g Hokkaido-Kürbis (geschält, gewürfelt)
  • 100 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 150 ml Sahne
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Ingwerpulver
  • ½ TL Vanille


Für das Orangenkaramell:

  • 100 g Zucker
  • 50 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 1 TL Orangenabrieb


Zubereitung

Teig zubereiten
Mehl, Butter, Zucker, Ei und Salz zügig zu einem glatten Teig verkneten. 30 Minuten kaltstellen.


Kürbis-Füllung
Kürbiswürfel weichdämpfen und fein pürieren. Mit Zucker, Eiern, Sahne und den Gewürzen verrühren.


Tarteboden backen
Teig in die Form legen, Boden mit Gabel einstechen, mit Backpapier und Hülsenfrüchten beschweren. 10 Minuten blindbacken (180 °C).


Füllung einfüllen & fertig backen
Kürbismasse auf den Boden geben, weitere 30–35 Minuten backen, bis die Füllung gestockt ist.


Orangenkaramell
Zucker goldbraun karamellisieren, Orangensaft vorsichtig zugießen und kurz einkochen lassen. Mit Orangenabrieb verfeinern.


Die Tarte in kleine Stücke schneiden und mit dem Orangenkaramell nappieren. Ein Klecks Crème fraîche oder hausgemachtes Vanilleeis macht das Dessert komplett.

In der Sterneküche besonders wirkungsvoll: kleine, filigrane Tartlets statt einer großen Tarte – dekoriert mit kandierten Orangenschalen oder karamellisierten Kürbiskernen.


Unser Sortiment bietet nicht nur Hokkaido-Kürbis in Premiumqualität, sondern auch feinste Nüsse und Zitrusfrüchte, die Ihre Dessertkreationen auf ein neues Level heben.


Velouté vom Hokkaido-Kürbis mit karamellisierter Orange, geröstetem Sesam und Prosciutto-Chip

Diese Interpretation der klassischen Kürbissuppe verbindet cremige Tiefe mit frischen Zitrusnoten und klaren Texturkontrasten. Die Süße des Kürbisses wird durch karamellisierte Orangenfilets akzentuiert, während gerösteter Sesam und knuspriger Prosciutto für aromatische Spannung und Biss sorgen. Ein Gericht, das Leichtigkeit und Raffinesse vereint.


Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg), gewaschen und in Würfel geschnitten
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 30 g Olivenöl
  • 500 ml Geflügel- oder Gemüsefond (klar, aromatisch)
  • 80 ml Sahne (oder Crème double für mehr Tiefe)
  • 1 Bio-Orange, filetiert, Saft aufgefangen
  • 1 EL Zucker zum Karamellisieren
  • 2 TL schwarze und weiße Sesamsamen
  • 4 dünne Scheiben Prosciutto
  • Salz, weißer Pfeffer, Muskat


Zubereitung

Basis: Schalotten und Knoblauch in Olivenöl glasig anschwitzen, Kürbiswürfel zugeben und kurz glacieren. Mit Fond aufgießen und bei milder Hitze weich garen. Anschließend im Mixer fein pürieren, durch ein Sieb passieren und mit Sahne verfeinern. Mit Salz, weißem Pfeffer und Muskat dezent abschmecken.

Orange: Filets vorsichtig auslösen. Zucker in einer kleinen Pfanne karamellisieren, mit dem aufgefangenen Orangensaft ablöschen und die Filets darin glasieren.

Sesam: Schwarze und weiße Sesamsamen getrennt rösten, bis sich die Aromen entfalten.

Prosciutto: Die Scheiben zwischen Backpapier im Ofen (160 °C, Umluft) ca. 12–15 Minuten knusprig backen, abkühlen lassen.


Den Kürbis-Velouté in vorgewärmte tiefe Teller geben. Zwei karamellisierte Orangenfilets mittig platzieren, mit schwarzem und weißem Sesam kontrastreich bestreuen. Den Prosciutto-Chip schräg anrichten, sodass er Höhe gibt. Mit einem feinen Tropfen Kürbiskernöl oder einem Hauch Zitronenzeste finalisieren.


Dieses Gericht lebt von der Balance: süß, salzig, frisch und nussig. Die Texturen – cremig, knackig, knusprig – ergänzen sich und lassen sich variieren, etwa durch den Einsatz von konfierten Kürbiswürfeln oder einer leichten Chili-Infusion im Öl.

Amalfi-Carpaccio

Dieses leichte Carpaccio aus aromatischen Amalfizitronen kombiniert die frische Säure der Zitrone mit süßen Brombeeren und cremigem Büffelmozzarella. Eine Mozzarella-Creme mit Basilikum sorgt für ein besonders elegantes Finish. Ideal als sommerliche Vorspeise für besondere Genussmomente.


Zutaten für 2 Portionen

  • 2 Amalfizitronen
  • 150 g Brombeeren
  • 150 g Büffelmozzarella
  • 100 g Mozzarella (für die Creme)
  • 50 ml Sahne
  • Eine Handvoll frische Basilikumblätter
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack


Zubereitung

Amalfizitronen dünn in Scheiben schneiden und auf zwei Tellern fächerförmig als Carpaccio auslegen. Brombeeren waschen und trocken tupfen. Büffelmozzarella in mundgerechte Stücke zupfen, mit Brombeeren vermengen und mittig auf das Zitronencarpaccio setzen.
Für die Mozzarella-Creme Mozzarella, Sahne, Basilikumblätter, Salz und Pfeffer in der Küchenmaschine oder mit einem Stabmixer zu einer glatten Creme verarbeiten.
Mit zwei Teelöffeln kleine Nocken der Mozzarella-Creme auf dem Carpaccio verteilen.
Olivenöl gleichmäßig über das Carpaccio träufeln.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Servieren Sie das Carpaccio gut gekühlt als leichte Vorspeise. Dazu passt frisches Ciabatta oder ein knuspriges Baguette.

Feta-Wassermelonen-Salat

Dieser erfrischende Feta-Wassermelonen-Salat vereint die süße Saftigkeit der Wassermelone mit dem cremigen, leicht salzigen Geschmack des Fetas. Das besondere Highlight ist die ansprechende Schachbrett-Optik durch das Würfeln von Melone und Käse. Frisches Basilikum rundet das Geschmackserlebnis ab – perfekt als leichter Sommersnack oder Beilage zu Grillgerichten.


Zutaten für 2 Portionen

  • 1/2 Wassermelone
  • 150 g Feta
  • Eine Handvoll frische Basilikumblätter
  • Saft von ½ Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack


Zubereitung

Wassermelone und Feta in gleich große Würfel schneiden. Auf einem großen Teller oder einer Platte abwechselnd Wassermelonen- und Fetawürfel so anordnen, dass ein Schachbrettmuster entsteht.
Basilikumblätter grob zupfen und über den Salat streuen.
Zitronensaft und Olivenöl über den Salat träufeln.
Mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
Den Salat vor dem Servieren etwa 10 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.


Für noch mehr Frische können Sie ein paar Minzblätter hinzufügen oder geröstete Pinienkerne darüberstreuen. 

Saftiger Karottenkuchen

Ostern steht vor der Tür – und was wäre die Frühlingszeit ohne einen saftigen Karottenkuchen? Dieses Rezept überzeugt mit aromatischen Karotten, fein gemahlenen Paranüssen und einer cremigen Frischkäsehaube.

Das Beste daran? Viele der Zutaten finden Sie direkt bei uns im Deisenhofener Genussladen! Frische Karotten, hochwertige Paranüsse, feiner Frischkäse und mehr – alles für den perfekten Genussmoment.


Zutaten für den Teig

  • 250 g Karotten
  • 125 g Butter (zimmerwarm)
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 2 Eier
  • ½ TL Zimt
  • 100 g Paranüsse, gemahlen
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Apfelessig
  • 1,5 TL Backpulver
  • ½ TL Natron


Zutaten für die Creme

  • 200 g Frischkäse
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Etwas gemahlene Vanille


Deko

Hier haben wir Kumquats verwendet, die wir zuvor in Zuckersirup aufgekocht haben und als Highlight etwas gemahlenen Curcuma.


Es passen auch Marzipankarotten oder gehackte Nüsse.


Zubereitung

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform (18-20 cm) mit Butter oder Öl einfetten. Die Karotten schälen und fein reiben. Die weiche Butter mit Zucker, Salz und Vanille cremig aufschlagen, dann die Karotten und Eier unterrühren. Mehl, Zimt und Backpulver sieben, dann zusammen mit den gemahlenen Paranüssen, Natron und Essig unter den Teig mischen. Den Teig in die Springform geben, glatt streichen und auf mittlerer Schiene ca. 35-40 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Den Kuchen auskühlen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten für die Creme mit einem Handrührgerät glatt mixen und auf den Kuchen streichen.

Nach Belieben mit Marzipan-Karotten und gehackten Pistazien dekorieren. Bis zum Verzehr im Kühlschrank aufbewahren – so bleibt der Kuchen 3-4 Tage wunderbar saftig.